UTM-Link-Generator und Parser
Tagge eine Kampagnen-URL gleich beim ersten Mal richtig — mit automatischer Kleinschreibung und Trennzeichenregeln, damit <em>Facebook</em> und <em>facebook</em> nie als zwei Zeilen im Report landen. Funktioniert auch rückwärts und dekodiert einen Link, den dir jemand geschickt hat.
- Ohne Anmeldung
- Läuft im Browser
- Funktioniert offline
- Kein Upload
- Kostenlos
UTM-Parameter sind der Weg, über den Analyse-Tools erfahren, woher ein Besucher kommt. Es sind schlicht Query-Werte, die an deine URL gehängt werden, und ihre Schwäche ist, dass nichts sie validiert: Ein Tippfehler, ein Großbuchstabe oder ein Unterstrich, wo der Rest des Teams einen Bindestrich benutzt hat, erzeugt eine brandneue Zeile im Report und zerlegt eine Kampagne stillschweigend in mehrere.
Dieser Generator setzt die Konventionen schon beim Tippen durch und warnt vor genau den Fehlern, die das Reporting kaputtmachen — ein fehlendes Medium, ein Fragment, das deine Parameter verschluckt, uneinheitliche Groß- und Kleinschreibung. Der Parser macht das Gegenteil und dekodiert eine getaggte URL, damit du genau siehst, was sie aufzeichnen wird, inklusive der Klick-IDs der Werbeplattformen.
So benutzt du das Tool
- Füg die Ziel-URL ein — die Seite, auf der der Besucher landen soll, nicht deine Startseite.
- Trag Quelle, Medium und Kampagne ein. Auf diesen dreien bauen deine Reports auf; die übrigen Felder sind optional.
- Nimm für die gängigen Plattformen eine Voreinstellung, um die üblichen Werte für Quelle und Medium zu bekommen.
- Lass Kleinschreibung und Bindestrich-Umwandlung an, sofern bei euch nicht schon eine andere Konvention gilt. Einheitlichkeit zählt mehr als die konkrete Wahl.
- Lies die Warnungen. Ein fehlendes Medium oder ein URL-Fragment zerlegt dein Reporting im Stillen.
- Kopier die fertige URL. Um einen zugeschickten Link zu prüfen, füg ihn unten in den Parser ein.
Beispiel aus der Praxis
Ein Newsletter-Link
Quelle newsletter, Medium email, Kampagne herbst-aktion, Content header-button. Wenn du für den Link im Kopf und im Fuß verschiedene Content-Werte nimmst, siehst du, welche Platzierung wirklich geklickt wird, ohne zwei Kampagnen anzulegen.
Herausfinden, warum eine Kampagne doppelt auftaucht
Dein Report zeigt Herbst Aktion und herbst-aktion als getrennte Zeilen. Fügst du beide Links in den Parser ein, zeigt sich: Einer wurde mit Großbuchstaben und einem Leerzeichen getaggt. Ab jetzt alles klein zu schreiben verhindert die Wiederholung.
Typische Anwendungsfälle
- Links in Newslettern und automatisierten Mailings
- Bezahlte Suche und bezahlte Social-Kampagnen
- Organische Social-Posts, die du sauber zuordnen willst
- Links in einem PDF, einer Präsentation oder einem gedruckten QR-Code
- Affiliate- und Partnerlinks, die du jemandem gibst
- Einen zugeschickten Link vor dem Livegang prüfen
Häufige Fehler
- Uneinheitliche Groß- und Kleinschreibung — Analytics behandelt
Facebookundfacebookals zwei Quellen. Entscheide dich überall für Kleinschreibung und weich nie davon ab. - Interne Links taggen — UTM-Parameter an Links zwischen deinen eigenen Seiten starten die Sitzung neu und überschreiben die echte Herkunft. Tagge niemals die interne Navigation.
- Parameter hinter das Fragment setzen — Alles nach
#kann ignoriert werden. Parameter gehören davor. - Medium als zweiten Kampagnennamen nutzen — Das Medium beschreibt den Kanaltyp — email, cpc, paid_social, referral. Die Details gehören in die Felder Kampagne und Content.
Häufige Fragen
Welche Parameter braucht man wirklich?
In der Praxis Quelle, Medium und Kampagne. Ohne Quelle und Medium landet dein Traffic meist unter direkt oder nicht zugeordnet; ohne Kampagne kannst du zwei Aktionen nicht vergleichen. Term und Content sind optional und nützlich für bezahlte Keywords und A/B-Varianten.
Wirken sich UTM-Parameter auf SEO aus?
Sie erzeugen zusätzliche URLs für denselben Inhalt, deshalb solltest du auf der Zielseite immer ein Canonical-Tag setzen. Tagge nie interne Links und pack nie UTM-Parameter in deine Sitemap.
Bindestriche oder Unterstriche?
Beides geht — worauf es ankommt, ist Einheitlichkeit. Bindestriche sind verbreiteter und lesen sich in Reports etwas besser. Entscheide dich für eines, schreib es auf und lass das ganze Team sich daran halten.
Wofür ist utm_id da?
Es verbindet einen Klick mit einem bestimmten Kampagnendatensatz in einer Werbeplattform oder im CRM, damit Kostendaten an Sitzungen angehängt werden können. Lass es leer, solange nichts weiter hinten danach verlangt.
Wird die eingegebene URL irgendwohin geschickt?
Nein. Alles passiert in der Seite, auch der Parser. Landingpage-URLs sind oft noch unveröffentlicht, und so bleiben sie privat.
Was sind gclid und fbclid?
Klick-Kennungen, die Google und Meta für ihre eigene Zuordnung automatisch anhängen. Der Parser zeigt sie an, wenn sie vorhanden sind. Selbst hinzufügen solltest du sie nicht.
Zuletzt aktualisiert 2026-09-15